The Hilliard Ensemble:
David James
Countertenor
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Rogers Covey-Crump
Tenor
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Steven Harrold
Tenor
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Gordon Jones
Bariton
«In Paradisum»
Koppelung einer anonymen französischen Requiem-Vertonung aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Vokalpolyphonie von Tomás Luis de Victoria (1548–1611) und Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525–1594)
In paradiesische Klangwelten führt das Konzert des Hilliard Ensembles, das die einstimmigen Gesänge einer französischen Requiem-Vertonung aus dem frühen 17. Jahrhundert mit mehrstimmigen Sätzen aus dem Toten-Officium und der lateinischen Begräbnisliturgie kombiniert: Sie stammen aus der Feder des Italieners Giovanni Pierluigi da Palestrina und des Spaniers Tomás Luis de Victoria, den beiden (neben Orlando di Lasso) bedeutendsten Komponisten ihres Zeitalters. Wir begegnen einer Musik, die rein und klar wie Quellwasser klingt, frisch und ursprünglich wie am ersten Tag, ja, die ohne jegliche aufgesetzten Effekte auskommt. In diese Gesänge kann man sich tief hinein versenken und dabei die Aussenwelt vergessen mit dem Lärm und der Hektik des Alltags. Ihren Gutteil dazu trägt natürlich die Kunst des Hilliard Ensembles bei: Seit bald vierzig Jahren setzt das gefeierte britische Vokalquartett Massstäbe und bietet eine Homogenität des Klangs und eine Phrasierungskunst, die ihresgleichen suchen.