Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
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Chor des Bayerischen Rundfunks
(Einstudierung: Peter Dijkstra)
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Mariss Jansons
Dirigent
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Tatiana Monogarova
Sopran
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Marina Prudenskaja
Alt
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Ludovit Ludha
Tenor
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Peter Mikuláš
bass
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Iveta Apkalna
Orgel
Johannes Brahms (1833-1897)
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Leoš Janáček (1854-1928)
«Glagolitische Messe»
Als der 72-jährige Leoš Janácek im Sommer des Jahres 1926 seine «Glagolitische Messe» schuf, suchte er bewusst die Abkehr von der westlichen Messtradition. Deshalb vertonte er die Liturgie vom Kyrie bis zum Agnus Dei in der alten kirchenslawischen Sprache, wie sie im orthodoxen Kulturraum bis zum 10. Jahrhundert gängig war. Zum andern aber liess er sich bei der musikalischen Ausgestaltung von Naturphänomenen wie zuckenden Blitzen, mystischen Nebeln und heiligen, einsamen Wäldern inspirieren und griff auch den natürlichen Tonfall der menschlichen Rede auf. «Den Glauben an das ewige Leben des Volkes wollte ich ausdrücken, aber nicht auf konfessioneller Grundlage, sondern auf jener moralischen, unzerstörbaren, die Gott zum Zeugen anruft», erklärte Janácek. Mariss Jansons koppelt das radikale Alterswerk mit der Zweiten Sinfonie von Johannes Brahms, die 1877 während der Sommerferien am Wörthersee in Kärnten entstand. «Das ist ja lauter blauer Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein und kühler, grüner Schatten!», schwärmte schon der Brahms-Freund Theodor Billroth über die D-Dur-Sinfonie.
Fernsehübertragung auf Arte am 15. April um 18.30 Uhr in Deutschland und um 19.00 Uhr in Frankreich.
Ein Engagement der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG