Zhi-Jong Wang
Violine
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Sam Haywood
Klavier
Arvo Pärt (*1935)
«Fratres» für Violine und Klavier
Richard Strauss (1864-1949)
Sonate Es-Dur für Violine und Klavier op. 18
Alfred Schnittke (1934-1998)
«A Paganini» für Violine solo
Franz Waxman (1906-1967)
«Carmen»-Fantasie für Violine und Klavier
Als der grosse Geiger Yehudi Menuhin im Jahr 1998 letztmalig den von ihm gegründeten Violinwettbewerb leitete, verlieh er den Ersten Preis der damals 15-jährigen Chinesin Zhi-Jong Wang. Die junge Geigerin aber verzichtete auf schnellen Ruhm und setzte ihr Studium unbeirrt fort, zuletzt bei Kolja Blacher in Berlin, als dessen Assistentin sie mittlerweile selbst unterrichtet. Daneben entwickelt sich behutsam ihre internationale Karriere, die sie mittlerweile zum Orchestre National de France, zu den St. Petersburger Philharmonikern und zum Konzerthausorchester Berlin geführt hat. Zhi-Jong Wang, die mit Begeisterung asiatische Philosophen liest und sich für Malerei und Geschichte interessiert, ist es wichtig, über den Tellerrand ihrer eigenen Disziplin hinauszusehen. Weshalb sie bei ihrem Luzerner Debut auch nicht nur hochvirtuose Schmankerln spielt, sondern an den Beginn ganz bewusst einen Beitrag zum Thema «Glaube» setzt: die «Fratres» von Arvo Pärt, die ein Abbild der «musica mundana», der kosmischen Sphärenharmonie, bieten.
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