SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
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EuropaChorAkademie
(Joshard Daus Einstudierung)
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Sylvain Cambreling
Dirigent
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Franz Grundheber
Moses
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Andreas Conrad
Aron
Arnold Schönberg (1874-1951)
«Moses und Aron»
Oper in drei Akten (Fragment)
Konzertante Aufführung
1898 war Arnold Schönberg aus der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien ausgetreten und hatte sich taufen lassen. Im Zuge der wachsenden antisemitischen Anfeindungen, unter denen er ab den 1920er Jahren verstärkt zu leiden hatte, stellte er seine Identität indes immer wieder auf den Prüfstand und kehrte schliesslich im Juli 1933, unmittelbar bevor er den Weg ins amerikanische Exil antrat, zum Glauben der Vorväter zurück. Die Komposition von «Moses und Aron» flankierte diese Entwicklung. Zunächst legte Schönberg das Werk als Oratorium an, ehe er sich für die Form einer Oper entschied: Die ersten beiden Akte entstanden zwischen 1930 und 1932. Bis zu seinem Tod im Jahr 1951 versuchte Schönberg immer wieder, die Partitur mit einem dritten Aufzug zu vollenden, aber es gelang ihm nicht mehr. Die Unfassbarkeit des Göttlichen, von der dieses Schlüsselwerk der Moderne handelt, fand ihr Pendant in der fragmentarischen Gestalt.
Siehe auch Film 4 am 2. und 4. September und Film 5 am 9. und 11. September
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