Klangforum Wien
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Neue Vocalsolisten Stuttgart
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Tito Ceccherini
Dirigent
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Maurizio Pollini
(Beethoven)
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Daniele Pollini
(Sciarrino)
Salvatore Sciarrino (*1947)
«Carnaval» No. 10, 11, 12
Auftragswerk von LUCERNE FESTIVAL mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung | Uraufführung
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonate E-Dur op. 109
Klaviersonate As-Dur op. 110
Klaviersonate c-Moll op. 111
Von der Nachwelt wurde Ludwig van Beethoven eine Verehrung zuteil, wie man sie bis dahin nur Heiligen, Propheten oder Erlösergestalten entgegengebracht hatte. Weshalb seine letzten Werke wie letzte Worte an der Grenze zum Jenseits aufgenommen wurden – seien es die Neunte Sinfonie oder die drei letzten Klaviersonaten, namentlich die Allerletzte, Beethovens Opus 111: «Die Sonate überhaupt, als Gattung, als überlieferte Kunstform: sie selber sei hier zu Ende, ans Ende geführt», lässt Thomas Mann den Organisten Wendell Kretzschmar in seinem Roman «Doktor Faustus» feststellen, «sie habe ihr Schicksal erfüllt, ihr Ziel erreicht, über das hinaus es nicht gehe, sie hebe und löse sich auf, sie nehme Abschied.» Aber ebenso oft, wie die Musik in Europa schon untergegangen sein soll, ist sie wieder auferstanden von den Toten. Auch diese Erkenntnis bieten die «Pollini Perspectives», wenn die Uraufführung einer brandneuen Partitur des Sizilianers Salvatore Sciarrino dem Beethovenschen Vermächtnis vorangestellt wird.
Siehe auch Künstlergespräch 2
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