Mahler Chamber Orchestra
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Chor des Bayerischen Rundfunks
(D 714, Schumann) (Peter Dijkstra Einstudierung)
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Schwedischer Rundfunkchor
(D 950) (Peter Dijkstra Einstudierung)
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Daniel Harding
Dirigent
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Mari Eriksmoen
Sopran
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Bernarda Fink
Alt
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Andrew Staples
Tenor
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Andrew Kennedy
Tenor
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Franz-Josef Selig
Bass
Franz Schubert (1797-1828)
«Gesang der Geister über den Wassern» D 714
Robert Schumann (1810-1856)
«Nachtlied» op. 108
Franz Schubert (1797-1828)
Messe Es-Dur D 950
«Des Menschen Seele gleicht dem Wasser. Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es», heisst es in Goethes Geistergesang. Die Frage nach den letzten Dingen – was sollen wir glauben, was dürfen wir hoffen? – ist in der Literatur nicht weniger zuhause als in der Liturgie. Und so behandeln Schuberts Goethe-Vertonung und seine späte Es-Dur-Messe dieselben Themen: die gefährdete Existenz des Menschen, Gnade oder Gewalt der höheren Mächte, Endlichkeit und Ewigkeit. Selbst die Sprache berührt sich in den Symbolen von Himmel und Erde, Wasser und Geist. Schubert komponierte in beiden Fällen eine zutiefst persönliche, unverwechselbar eigene Musik – Bekenntnisse eines Künstlers, der an den Dogmen der katholischen Amtskirche zweifelte, aber gleichwohl den Glauben nicht verlor.
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