Luzerner Sinfonieorchester
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James Gaffigan
Dirigent
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Hélène Grimaud
Klavier
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Hans Christoph Begemann
Bariton
Wolfgang Rihm (*1952)
«Nähe fern 1-4»
Auftragswerk von LUCERNE FESTIVAL und des Luzerner Sinfonieorchesters | Uraufführung der integralen Fassung
Johannes Brahms (1833-1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15
Wolfgang Rihm zeigte nie Berührungsängste mit der musikhistorischen Tradition. In «Nähe fern», seinem neuen, vierteiligen Zyklus von Orchesterwerken, der in diesem Konzert zum Abschluss der Luzerner «Brahms/Rihm»-Reihe erstmals als integrale Fassung und damit gewissermassen als verkappte Sinfonie erklingt, gibt er seine ganz persönliche musikalische Antwort auf die vier Sinfonien von Johannes Brahms. Freilich reizt er die Bezugspunkte höchst subtil aus – weder sind es platte Zitate, noch eine allzu offenkundige Reminiszenz an die Brahmssche Klangsprache, die für «Nähe» bürgen. Vielmehr greift Rihm die organische Gestaltung des melodischen Flusses und die raffinierte Kunst der motivischen Fortspinnung auf, die schon Arnold Schönberg an «Brahms, dem Fortschrittlichen» so sehr bewunderte. Brahms im Original gibt es dann im zweiten Teil, wenn die französische Meisterpianistin Hélène Grimaud in die Tasten greift und das dramatische Erste Klavierkonzert zu Gehör bringt.
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