Thomas Quasthoff
Bariton
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Hélène Grimaud
Klavier
Robert Schumann (1810-1856)
«Dichterliebe» op. 48
Johannes Brahms (1833-1897)
«Neun Lieder und Gesänge» op. 32
Liebesfreud und Liebesleid: Im romantischen Kunstlied gehören sie oft untrennbar zusammen. Robert Schumanns berühmte «Dichterliebe», die 1840 auf Verse aus Heinrich Heines «Lyrischem Intermezzo» entstand, weiss ihr eigenes Lied davon zu singen: «Ein Jüngling liebt ein Mädchen, / Die hat einen andern erwählt; / Der andre liebt eine andre / Und hat sich mit dieser vermählt.» In Schumanns Zyklus durchschreitet der «Held» alle Höhen und Tiefen der Gefühle, um am Ende die verflossene Liebe symbolisch zu Grabe zu tragen. Die «Neun Lieder und Gesänge» op. 32 von Johannes Brahms dagegen heben sogleich in pessimistischem Grundton an. Dietrich Fischer-Dieskau erkannte darin «einen schwerblütigen Kampf mit dem Eros, mühsam zurückgehaltenes Pathos, das nach Ausdrucksintensität verlangt, aber nicht weniger nach dem vollen Einsatz der stimmlichen Mittel». Thomas Quasthoff und seiner prominenten Begleiterin wird es daran nicht mangeln!
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