Wiener Philharmoniker
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Gustavo Dudamel
Dirigent
Gioachino Rossini (1792-1868)
Ouvertüre zum Melodramma «La gazza ladra»
Julián Orbón (1925-1991)
«Tres versiones sinfónicas»
Leonard Bernstein (1918-1990)
Divertimento for Orchestra
Maurice Ravel (1875-1937)
«Pavane pour une Infante défunte»
«Boléro»
Bunter könnte das Finale von LUCERNE FESTIVAL im Sommer nicht aussehen. Mit Trommelwirbel und Trommelrhythmen rahmen Gustavo Dudamel und die Wiener Philharmoniker das Abschlusskonzert: Rossinis spritzige Ouvertüre zur «Diebischen Elster» beginnt mit einem Solo der Kleinen Trommel – Ravels berühmter Boléro wird durchgängig vom unerbittlichen Metrum des Instruments grundiert und vollzieht auf dieser Basis eine ungeheuerliche, erotisierende Steigerungskurve. Zwischen diesen beiden Eckpfeilern erklingen die 1953 komponierten «Versiones Sinfónicas» des Kubaners Julián Orbón, die eine Reverenz an drei verschiedene Klangwelten entbieten: an den spanischen Tanz der Pavane, den mittelalterlichen Prozessionsgesang – und an die afro-karibische Musik. Rhythmischer Drive kommt auch in Bernsteins Divertimento nicht zu kurz, das 1980 zum 100. Geburtstag des Boston Symphony Orchestra entstand und Tänze wie den Walzer, die Mazurka, den Samba und den Blues vereint.
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