Jinsang Lee
Klavier
Frédéric Chopin (1810-1849)
Introduktion und Rondo op. 16
Nocturnes op. 15 Nr. 1 und 2
Mazurkas op. 59 Nr. 1-3
«Variations brillantes» op. 12
Robert Schumann (1810-1856)
Fantasie C-Dur op. 17
Die achtköpfige Jury, zu der Jonathan Nott, Markus Hinterhäuser, Oleg Maisenberg und Martin Meyer gehörten, war sich einig: Als Gewinner des «Concours Géza Anda» 2009 kam nur Jinsang Lee in Frage, der 1981 geborene Koreaner, der zuletzt in Köln bei Pavel Gililov studiert hatte. In ihrer Begründung strichen die Juroren nicht nur die stupenden manuellen Fertigkeiten des jungen Pianisten heraus, sondern auch sein Gespür für architektonische Proportionen, seine Übersicht, seine Stilsicherheit und sein poetisches Spiel – Qualitäten, die dem hochgepriesenen Kandidaten obendrein den Publikumspreis und zwei Sonderauszeichnungen eintrugen. «Jinsang Lee ist ein intelligenter Musiker mit Ausstrahlung, der in jedem Moment genau weiss, was er tut, und nie die Kontrolle darüber verliert », urteilte Alfred Zimmerlin in der «Neuen Zürcher Zeitung». «Er zeigt analytisch, wie er eine Partitur versteht, stellt ihre Besonderheiten und Feinheiten dar und kann dennoch ein Werk aus einem Guss interpretieren.»
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